helvetia
Erfolgsgeschichte

Wie Helvetia während der Fusion mit Nationale Suisse zwei IT-Landschaften erfolgreich konsolidieren konnte

Industrie

Versicherungswesen

Hauptsitz

Schweiz

Umsatz

7 Mrd. EUR

Ergebnisse

  • Zuverlässige Datenbasis für strategische IT-Managemententscheidungen
  • Aufdeckung von Synergien in Millionenhöhe dank verringerter Redundanzen
  • Schnellere Umsetzung von IT-Projekten, geringerer Einrichtungsaufwand
  • Gemeinsame EA-Zuständigkeit mit zentraler Lenkung
  • Festlegung von Technologiestandards

Die Herausforderung

Skaleneffekte von über
100 Millionen Euro pro Jahr erzielen

Helvetia hat eine lange Tradition: In mehr als 150 Jahren ist Helvetia aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu einer erfolgreichen europäischen Versicherungsgruppe gewachsen, die in sechs europäischen Ländern tätig ist.

Heute betreuen etwa 7000 Mitarbeiter die 4,7 Millionen Kunden der Versicherungsgruppe. Anfang 2014 kam es zu einem Schulterschluss zwischen Helvetia und der ehemaligen Versicherungsgesellschaft Nationale Suisse. Neben neuen Wachstumsmöglichkeiten wollten die beiden Unternehmen Skaleneffekte von über 100 Millionen Euro pro Jahr erzielen.

Nach der Fusion hatte die IT verschiedene Prioritäten abzustimmen: Zunächst musste ein ungestörter Geschäftsbetrieb sichergestellt werden. Danach mussten die IT-Abteilungen der ehemaligen Nationale Suisse und der „Neuen Helvetia“ zusammengeführt werden. Schließlich musste die IT die Integration aller Geschäftsprozesse unterstützen, darunter etwa die Übertragung Tausender Akten mit Versicherungspolicen und -ansprüchen bei gleichzeitiger Berücksichtigung der gewünschten Zielarchitektur.

„Der agile, einfache und schnelle Implementierungsansatz von LeanIX passt zum Bedarf der IT-Organisation mit verteilten Zuständigkeiten, aber einer zentralen Lenkung. Mein Team kann damit über Ländergrenzen hinweg eine bessere IT-Transparenz gewährleisten.“

Silvio Hefti,
Group CIO Helvetia

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Die Lösung

LeanIX IT-Management-Tool

Eine branchenführende IT-Management-Umgebung

Für eine erfolgreiche IT-Fusion ist eine umfassende Transparenz unerlässlich.

Das IT-Management musste unter anderem folgende Fragen beantworten:

  • Welche Applikation wird in welchem Funktionsbereich verwendet?
  • Wo findet sich das größte Potenzial für Synergien?
  • Wie ändert sich dadurch das Risikoprofil?

Um dieser Herausforderung zu begegnen, nutzt Helvetia ein Reihe erstklassiger IT-Management-Tools. LeanIX ist das Rückgrat des strategischen Application Intelligence Managements von Helvetia. In Kombination mit anderen IT-Management-Tools erhält das Unternehmen einen holistischen und transparenten Überblick über alle Technologiedaten im Unternehmenskontext.

Eine solide Entscheidungsgrundlage

Durch die Confluence-Wiki-Integration kann die IT-Abteilung nun Dokumentationen direkt mit den Applikationen verknüpfen. Zudem können LeanIX-Reports in Confluence-Projekten veröffentlicht werden. Als nächsten Schritt plant die IT, die Entwicklungstickets und Architekturentscheidungen aus Jira als LeanIX-Heatmaps darzustellen.

Während der IT-Fusion dienten die LeanIX-Reports als Grundlage für viele Entscheidungen. Insbesondere der Matrix-Report, in der komplexe Relationen zwischen Applikationen, Benutzergruppen und Business Capabilities dargestellt werden, half der IT-Abteilung dabei, die richtigen Entscheidungen im Hinblick auf die Ziellandschaft der „neuen Helvetia“ zu treffen. Für die technische Planung wurden die erforderlichen Informationen zu bestehenden Datenflüssen, Schnittstellen und Technologien in LeanIX-Diagrammen aufbereitet.

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LeanIX-Diagramme stellten die erforderlichen Informationen zu bestehenden Datenflüssen, Schnittstellen und Technologien bereit.

EA-Services für die Helvetia Gruppe

Um die Anforderungen der IT-Integration während einer Fusion gekonnt auszubalancieren, braucht es eine solide Kommunikationsbasis zwischen den IT-Führungskräften und der Unternehmensleitung. Das EA-Team um CIO Silvio Hefti folgt daher einem EA-Ansatz mit zentraler Lenkung, aber geteilten Zuständigkeiten.

Das EA-Team bietet der Helvetia Gruppe stets aktuelle Informationen über die IT-Landschaft. Immer wenn sie einem anderen Team behilflich sein können, geben sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen in kurzen Workshops weiter, die sich bereits als erfolgreich erwiesen haben. Nach diesen Workshops leistet das EA-Team weitere Unterstützung und bindet die Teams in kurze Datensprints ein, um das Wissen zu Helvetias IT-Landschaft kontinuierlich zu verbessern.

Der Erfolg

Weniger Redundanzen & erhebliche Einsparungen

In der ersten Hälfte des Jahres 2015 konnte Helvetia Redundanzen reduzieren und erhebliche Kosteneinsparungen realisieren. Im Halbjahresbericht gab Helvetia an, dass die IT einen wesentlichen Beitrag an diesen Einsparungen geleistet hatte. Die Schaffung von Transparenz war dabei ein entscheidender erster Schritt. Heute dient das aufgebaute LeanIX-Inventar als verlässliche Basis für strategische IT- Managemententscheidungen.

(Übersetzung aus dem Englischen)

„Wir erhalten nun schneller und bessere Einblicke als zuvor. Mit den Informationen in LeanIX können wir Projekte schneller starten und die Vorbereitungskosten senken.“

Silvio Hefti, Group CIO Helvetia

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